MGV "Germania" Hügelsheim e.V.
MGV "Germania" Hügelsheim e.V.

Gesangliches und Besinnliches zur Weihnachtszeit

Der MGV Germania lud ein zur Weihnachtsgeschichte und zum traditionellen Singen an der Krippe

Zu Begin der Veranstaltung begrüßte der 1. Vorsitzende Herbert Siegel die zahlreich erschinenen Zuhörer in der Hügelsheimer St. Laurentius Kirche.

 

Unter der gesanglichen Gesamtleitung von Dirigent Günther Siegwarth wurde von den Kindern der Singschule Hügelsheim, sowie dem Mädchen- und Knabenchor, die Weihnachtsgeschichte vorgetragen.

 

Das Stück "Am Himmel geht ein Fenster auf" stammt von Uli Führe, einem der derzeit erfolgreichsten Komponisten für Kinderlieder. Dieser bemüht sich dabei, mit  zeitgemäßen, schon fast poppigen Klängen und faszinierenden Melodien bei ausführenden Kindern wie bei Zuhörern nachhaltige Wirkungen zu erzielen. Die Musik dieses Stückes bereicherte und illustrierte die originale Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Johannes mit charakteristischen und stimmungsvollen Klängen und Liedern. Dabei konnten sich die Kinder des Mädchen- und Knabenchores auch als Solisten bewähren. Alle Kinder der Singschule Hügelsheim unter der Leitung von Günther Siegwarth probten mit großer Begeisterung, um den Besuchern ihre gesangliche Leistungsfähigkeit beweisen zu können und vorweihnachtliche Stimmung zu vermitteln.
Maria und Josef sangen Teresa Schaaf und Keanu Sorg, die Engel Lara Benk und Cora Greif, außerdem sangen noch Manuel und Raphael Eisenmann.

Die textlichen Passagen wurden stimmungsvoll vorgetragen von Sabine Mayer und Patrick Krieg.

Die Solisten des Mädchen- und Knabenchors
Chor der Singschule Hügelsheim unter der Leitung von Günther Sigwarth
Männerchor und Projektchor

 

 

Wegen zu stürmischem Wetter mit Schneetreiben wurde das anschließende "Singen an der Krippe" kurzfristig in die Kirche verlegt.

 

Der Männerchor und der Projektchor des MGV konnten im Anschluß an die Weihnachtsgeschichte noch einige besinnliche Lieder zur Weihnachtszeit vortragen.

Die Zuhörer in der, bis zur letzten Reihe besetzten Kirche, bedankten sich mit viel Applaus. Nach einem kurzen Weihnachtsgedicht, vorgetragen von Herbert Siegel, dankte dieser in seiner Schlußrede den Akteuren und lud die Zuhörer ein, noch ein bisschen beim Verein zu verweilen. Vor der Kirche wurden Speisen und Gertänke angeboten, wovon die Zuhörer gerne Gebraucht machten.

Der Erlös der Veranstaltung wird, wie schon in den vergangenen Jahren, der Aktionsgemeinschaft "Wir helfen Behinderten und Bedürftigen" zur Verfügung gestellt.

 

Der Männergesangverein Germania bedankt sich bei allen Zuhörern und den fleißigen Helfern für Ihre Unterstützung und wünscht allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

Muttertags-Konzert

Hügelsheim (are). Einen bunten Melodienstrauß hatte der MGV „Germania“ Hügelsheim versprochen und wollte damit allen Müttern am Muttertagssonntag eine Freude bescheren. Was Dirigent Günther Siegwarth und seine rund 100 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen sieben und über 90 Jahre zu bieten hatten war weit mehr. Es war ein Musikgarten der Gefühle und der Freude am Gesang.

„Meine Damen und meine Herren“, begrüßten der Männerchor, der Knabenchor und der Mädchenchor musikalisch die Gäste in der Schwarzwaldhalle Hügelsheim.

Vorsitzender Herbert Siegel konnte sich nur anschließen und betonen, wie sehr der Gesang verbindet, auch Generationen. So standen teilweise drei Generationen auf der Bühne und sangen gemeinsam. Siegwarth, seit fünf Jahren Dirigent der MGV-Germania-Chöre und von jeher ein Visionär in Sachen Gesang, hatte ein Liedrepertoire zusammengestellt, das jedem zeigte, „Singen macht Spaß, Singen tut gut“. Schon die kleinsten Sängerinnen und Sänger der von ihm ins Leben gerufenen „Singschule“ bewiesen bei der „Vogelhochzeit“, dass schon Kinder Töne zu formen verstehen und ihren Spaß dabei haben. Und die Erwachsenen im Saal durften in das „Fidiralala“ mit einstimmen. „Mein Traum, mit diesem Potenzial in einen Jugendchor einzusteigen“, äußerte Siegwarth. Lieder wie das „Igellied“, das „Piratenlied“, „Sha-lalala“, „Yellow Submarine“ oder der „Urwaldsong“ waren richtige Gute-Laune-Anstecker. Selten zu hören war aber auch das von Kindern gesungene „Ave Maria“ von Caccini, das viel Applaus erhielt. Carmen Rieger, die mit viel Charme durch das Programm führte, kündigte im Anschluss den Männerchor an, der mit viel Gefühl in der Stimme fragte, „Bist du einsam heut Nacht“. Mit weichem, vollem Klang in italienischer Sprache gesungen erfüllte das „Tal in den Bergen“ den Saal, bevor die „kleine Kneipe“ zu hören war. Besinnlich, jedoch keineswegs verträumt, vielmehr mit einer bestimmten Dramatik sang der Chor das Lied „Im Rhythmus der Zeit“, dessen Takt wie ein Uhrzeiger schlug. Nach der Pause traten die 21 Sänger des vor vier Jahren gegründeten Projektchores auf die Bühne. Ja, „Männer mag man eben“, sangen sie a-cappella und versprühten viel Freude. Balsam für die Seele war das in bestechender Harmonie gesungene koreanische Volkslied „Arirang“. Doch mit Gänsehaut-Feeling sollte es noch weitergehen. Voll Inbrunst sang der vierstimmige Chor das Lied „Top Of The World“, wobei  Siegwarths eigene Art der Interpretation eines Liedes mit lang anhaltenden Tönen und Tonbogen besondere Akzente setzte. „You Raise Me Up“ legte sich mit Zärtlichkeit über die Zuhörer, und die beiden Lieder „Sweet Caroline“ sowie „Girls, Girls, Girls“ waren eine Hommage an die Frauen an diesem Muttertag.

Rund 50 Männerstimmen, Projektchor und Männerchor, am Klavier begleitet von Pianistin Svetlana Keles, sangen mit Hingabe „Hör mein Lied Elisabeth“ und „Donna Maria“. Mit marschähnlichem Rhythmus besangen sie „Lili Marleen“ und interpretierten gut akzentuiert das einst von Gilbert Becaud gesungene Lied „Nathalie“. Spontan spendeten die Zuhörer stehenden Applaus für dieses bravouröse Konzert, das auch bei der Zugabe nicht in Zweifel stellte, „Gesang macht Spaß“.

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